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    <title>Hoffendlich nicht dasselbe Schicksal!</title> 
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    <title>Bush on tour</title> 
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    <title>Altstadtrunde</title> 
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    <dc:date>2004-10-06T21:53:35Z</dc:date>
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    <title>Polizeipr&amp;uuml;gel in Berlin reloaded</title> 
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    <description>&amp;raquo;Polizisten w&amp;uuml;rgten mich mit dem Schal&amp;laquo;	 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jW sprach mit Kamil Majchrzak. Dem deutsch-polnischen Journalisten wurde bei Demo von Polizisten angegriffen	 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kamil Majchrzak, geb&amp;uuml;rtig aus Wroclaw, ist Jurist und Journalist. Er schreibt f&amp;uuml;r Telegraph, Nigdy Wiecej und Lewa Noga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Sie sind am Samstag in Berlin bei der Demonstration gegen &amp;raquo;Hartz IV&amp;laquo; von Polizisten angegriffen und festgenommen worden. Sie haben auch Verletzungen davongetragen. Wie kam es dazu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lief im Demonstrationszug mit. Irgendwann stellte ich fest, da&amp;szlig; am Rande ein Polizist mit Videokamera mitging, der mich andauernd von ganz nah filmte. Zu dem Zeitpunkt waren wir auf die Stra&amp;szlig;e Unter den Linden eingebogen und n&amp;auml;herten uns den Ausstellungsr&amp;auml;umen von VW. Ich sah schon von weitem dunkle Flecken an der Fassade &amp;#8211; irgend jemand hatte wohl Farbbeutel geworfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Aus welchem Anla&amp;szlig; wurden Sie gefilmt? Ihnen wurde hinterher Vermummung vorgeworfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kam m&amp;ouml;glicherweise so: Irgend jemand hatte Feuerwerkskracher geworfen, worauf mehrere Leute panisch reagierten, weil sie das f&amp;uuml;r einen Tr&amp;auml;nengaseinsatz hielten. Daraufhin zogen sich mehrere Teilnehmer f&amp;uuml;r ein paar Sekunden Schals oder Taschent&amp;uuml;cher vor den Mund, um sich vor dem vermeintlichen Gas zu sch&amp;uuml;tzen. Kann sein, da&amp;szlig; daher der Vermummungsvorwurf kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Die Polizei berichtete, es seien Farbbeutel und Flaschen geworfen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M&amp;ouml;glicherweise sind da solche Sachen geflogen. Allerdings war die Fassade schon mit Farbflecken bekleckert, als wir dort ankamen. Zu dem Zeitpunkt wurde mir auch klar, da&amp;szlig; ich seit einigen Minuten von dem mitlaufenden Beamten gefilmt wurde. Ein paar hundert Meter weiter &amp;#8211; auf der rechten Seite war ein Bauzaun &amp;#8211; ging ich dann aus der Demo heraus, wandte mich dem Beamten zu und fragte, warum er mich denn filme. Ich habe dabei auch meinen Presseausweis zeigen wollen. Pl&amp;ouml;tzlich wurde ich von hinten zu Boden gerissen, mit meinem Schal gew&amp;uuml;rgt und zu einer Mauer gezerrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Wie wurden Sie verletzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben mich auf den Boden gedr&amp;uuml;ckt, die H&amp;auml;nde auf den R&amp;uuml;cken gefesselt und mir sehr schmerzhaft auf den Hinterkopf geschlagen. Ich habe dann laut nach einem Krankenwagen geschrien, darauf sind die Beamten aber gar nicht erst eingegangen. Ich wurde schlie&amp;szlig;lich in den Polizeigewahrsam nach Tempelhof gebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Die Polizei berichtete am Sonntag von 14 Festnahmen. Wurden Sie alleine dorthin gebracht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit mir zusammen wurde ein junger Mann dorthin gefahren, ein Zeuge des Vorfalls. Als er sah, wie die Polizei auf mich losging, hatte er emp&amp;ouml;rt gefragt: Was machen Sie denn mit dem Mann da? Der hat doch nur gefragt, warum er gefilmt wird! Daraufhin wurde er unter dem Vorwurf der versuchten Gefangenenbefreiung festgenommen. Wir sa&amp;szlig;en in Tempelhof von etwa 17 Uhr bis kurz nach Mitternacht in der Polizeizelle. Bei der Vernehmung wurde mir neben dem Vorwurf der Vermummung auch noch K&amp;ouml;rperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angelastet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Wen haben Sie denn verletzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemanden, dazu h&amp;auml;tte ich auch gar keine Gelegenheit gehabt, weil ich ja am Boden lag. Wahrscheinlich ist mein Kopf versehentlich unter das Knie von irgendeinem Polizisten gekommen. Es haben sich auch mehrere Zeugen gemeldet, die diesen Vorgang beobachtet haben. Die haben nicht nur mitbekommen, da&amp;szlig; ich mich den Polizisten gegen&amp;uuml;ber als Journalist ausweisen wollte, sondern auch, da&amp;szlig; ich im W&amp;uuml;rgegriff weggeschleppt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Welcher Art waren denn Ihre Verletzungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort nach der Entlassung habe ich mich zur Charit&amp;eacute; fahren lassen, ich hatte nach den Schl&amp;auml;gen auf den Hinterkopf enorme Schwindelanf&amp;auml;lle. Ich bin n&amp;auml;mlich vor einiger Zeit schon mal von einem der NPD nahestehenden Neonazi zusammengeschlagen worden, seitdem bin ich zu 40 Prozent behindert. Der Neonazi wurde &amp;uuml;brigens zu 18 Monaten verurteilt. Jetzt war ich noch einmal beim Arzt, der hat mich erst einmal f&amp;uuml;r eine Woche krank geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F: Wollen Sie gegen die Polizei juristisch vorgehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich berate mich mit einem Anwalt, eventuell werden wir Strafanzeige erstatten.</description>
    <dc:creator>newsof</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 newsof</dc:rights>
    <dc:date>2004-10-05T21:21:32Z</dc:date>
  </item> 
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    <title>Antikubanische Kampagnen</title> 
    <link>http://newsof.twoday.net/stories/353787/</link>
    <description>Handlanger Washingtons	 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren europ&amp;auml;ischen St&amp;auml;dten machen Antikommunisten gegen die kubanische Regierung mobil. Hinter den politischen Aktionen steckt System	 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige tschechische Pr&amp;auml;sident V&amp;aacute;clav Havel wei&amp;szlig;, wie Politik inszeniert werden mu&amp;szlig;. Als gelernter Theaterdramatiker und bew&amp;auml;hrter Antikommunist stand er in der ersten Reihe, als sich am 18. September Gesinnungsgenossen in Prag trafen, um den &amp;raquo;friedlichen &amp;Uuml;bergang Kubas zur Demokratie&amp;laquo; zu beraten. Neben der ehemaligen US-Au&amp;szlig;enministerin Madeleine Albright war in Prag auch der SPD-Abgeordnete Markus Meckel zu Gast. Zu den kurzfristigen Zielen hatten die prominenten Kuba-Gegner schon im vergangenen Jahr die Etablierung eines europ&amp;auml;ischen Fonds zur Finanzierung politischer Aktionen erkl&amp;auml;rt. Langfristig, so gab man auch in diesem Jahr in Prag bekannt, will man &amp;raquo;Finanzmittel und Informationen f&amp;uuml;r Aktivisten in Kuba kanalisieren&amp;laquo;. Es mag paradox wirken, wenn ausgediente Politiker wie Havel und der in Spanien abgew&amp;auml;hlte Jos&amp;eacute; Maria Aznar die kubanische Regierung als &amp;raquo;Relikt des vergangenen Jahrhunderts&amp;laquo; bezeichnen, der Kontext des Treffens war aber durchaus ernst zu nehmen. Es reihte sich in eine Serie antikubanischer Aktionen ein, die von der US-Regierung zunehmend gef&amp;ouml;rdert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Millionenfonds f&amp;uuml;r Umsturz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anfang Mai der 500 Seiten starke sogenannte Powell-Bericht zum Regimewechsel in Kuba an den US-Pr&amp;auml;sidenten &amp;uuml;bergeben wurde, gab der damalige Lateinamerika-Beauftragte der Bush-Regierung, Roger F. Noriega, die konkreten Zahlen des Destabilisierungsprogrammes bekannt. Neben den bis dahin j&amp;auml;hrlich veranschlagten sieben Millionen US-Dollar wurden zus&amp;auml;tzliche 29 Millionen zum Kampf gegen den kubanischen Sozialismus freigegeben. Weitere f&amp;uuml;nf Millionen sollen laut Noriega allein &amp;raquo;f&amp;uuml;r Bestrebungen verwandt werden, die &amp;Ouml;ffentlichkeit &amp;uuml;ber die Beherbergung von Terroristen, die Unterdr&amp;uuml;ckung von Menschenrechten und Spionage gegen andere Staaten durch das (kubanische) Regime zu unterrichten&amp;laquo;. Zusammen mit einem 18-Millionen-Dollar-Etat f&amp;uuml;r Propagandasendungen nach Kuba l&amp;auml;&amp;szlig;t sich die US-Regierung die versch&amp;auml;rften Ma&amp;szlig;nahmen inzwischen mindestens 59 Millionen US-Dollar kosten. Nicht immer wird erkl&amp;auml;rt, wohin die Mittel genau flie&amp;szlig;en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gef&amp;auml;hrliche Kooperation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich aber ist, da&amp;szlig; mit der Bekanntgabe des US-Planes &amp;raquo;f&amp;uuml;r ein freies Kuba&amp;laquo; Anfang Mai auch die Kampagnen in Europa ausgedehnt wurden &amp;#8211; mit unterschiedlicher Resonanz. So arbeitet die franz&amp;ouml;sische Gr&amp;uuml;ndungssektion der Presseorganisation &amp;raquo;Reporter ohne Grenzen&amp;laquo; (RSF) auf Initiative ihres Chefs Robert M&amp;eacute;nard inzwischen offen mit Kr&amp;auml;ften des kubanischen Exils in den USA zusammen. Wie die US-Tageszeitung Miami Herald bereits im September 2003 berichtete, publizierte der RSF-Chef damals in Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Aktivisten des kubanischen Exils in den USA Propagandamaterial in mehreren Sprachen. Ziel war es, den internationalen Kuba-Tourismus zu sch&amp;auml;digen. Mit ihrem herausragenden Engagement steht die franz&amp;ouml;sischen Sektion der &amp;raquo;Reporter ohne Grenzen&amp;laquo; im internationalen Verband relativ alleine dar, was nicht zuletzt den &amp;raquo;guten&amp;laquo; pers&amp;ouml;nlichen Kontakten M&amp;eacute;nards zur extremen Rechten des US-kubanischen Exils geschuldet ist. Auch die Lateinamerika-Koordinatorin der katholischen Hilfsorganisation Pax Christi in den Niederlanden, Liduine Zumpolle, unterh&amp;auml;lt enge pers&amp;ouml;nliche Kontakte zu kubanischen Oppositionsgruppen. Auf der Internetseite der niederl&amp;auml;ndischen Sektion wird unter anderem die &amp;raquo;Christliche Befreiungsbewegung&amp;laquo; des Castro-Gegners Osvaldo Pay&amp;aacute; als Kooperationspartner genannt. Pay&amp;aacute; wird seit etwa zwei Jahren von antikubanischen Organisationen hofiert. Im Dezember 2002 sorgte die Verleihung eines Menschenrechtspreises der EU f&amp;uuml;r einen Eklat, weil dies gegen den Protest gro&amp;szlig;er Teile des EU-Parlaments durchgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dialog statt Hetze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Solidarit&amp;auml;tsbewegung mit Kuba best&amp;auml;tigt die Zunahme der politischen Attacken gegen Havanna. &amp;raquo;W&amp;auml;hrend etablierte Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International (ai) durchaus zum Dialog &amp;uuml;ber Menschenrechte in Kuba bereit sind, geht es Organisationen wie der Internationalen Gesellschaft f&amp;uuml;r Menschenrechte oder den Teilnehmern des Prager Treffens allein um die Delegitimierung der kubanischen Regierung&amp;laquo;, meint Reinhard Thiele von Cuba s&amp;iacute;, der Arbeitsgruppe bei der PDS. Zwar sei man mit der Art der Kritik von ai nicht immer einverstanden, &amp;raquo;aber in den ai-Berichten werden immer auch die mittel- und unmittelbaren Auswirkungen der US-Blockade gegen Kuba erw&amp;auml;hnt&amp;laquo;, sagte der Cuba-s&amp;iacute;-Sprecher gegen&amp;uuml;ber junge Welt. Ein Kontext, der bei anderen vermeintlichen Menschenrechtsorganisationen v&amp;ouml;llig fehlt. Cuba s&amp;iacute; wie anderen Solidarit&amp;auml;tsorganisationen geht es dabei keineswegs um ein unkritisches Verh&amp;auml;ltnis. &amp;raquo;Im Dialog mit kubanischen Partnern spielen Probleme des Alltags durchaus eine Rolle&amp;laquo;, erkl&amp;auml;rte Thiele. Allerdings versuche man, die Probleme gemeinsam zu diskutieren. Im Namen der Menschenrechte. Nicht im Namen Washingtons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressestimmen zwischen &amp;raquo;Diktatur&amp;laquo;, &amp;raquo;Totalitarismus&amp;laquo; und &amp;raquo;Apartheid&amp;laquo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuba ist ein Land, das sich schon seit 45 Jahren unter einem totalit&amp;auml;ren Regime befindet, dessen Staatsf&amp;uuml;hrung jegliche fundamentalen Rechte und Freiheiten der kubanischen Bev&amp;ouml;lkerung verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;raquo;Internationale Gesellschaft f&amp;uuml;r Menschenrechte&amp;laquo;, Presseerkl&amp;auml;rung aus Miami/ Frankfurt am Main, 25. Juni 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich an den Str&amp;auml;nden Kubas in der Sonne aalt, tr&amp;auml;gt wesentlich dazu bei, da&amp;szlig; sich das menschenverachtende Regime von Fidel Castro an der Macht halten kann. (&amp;#8230;) 45 Jahre sp&amp;auml;ter ist Kuba offenbar wieder da angekommen, wovon sich die Menschen auf der Insel einmal befreien wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankfurter Rundschau, 8. September 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;raquo;Es ist einer von Castros Mythen, da&amp;szlig; es erst seit der Revolution ein funktionierendes Gesundheitswesen in Kuba gibt&amp;laquo;, erkl&amp;auml;rt der Arzt. Den offiziellen Statistiken glaubt Carro nicht. &amp;raquo;Oft m&amp;uuml;ssen die Patienten sogar die Gl&amp;uuml;hbirnen mit ins Krankenhaus bringen, damit sie dort Licht haben&amp;laquo;, so Carro. &amp;raquo;Der Mangel liegt in der desolaten Wirtschaftslage begr&amp;uuml;ndet. Au&amp;szlig;erdem flie&amp;szlig;t ein gro&amp;szlig;er Teil der Einnahmen aus dem Tourismus oder der Zuckerproduktion in den Milit&amp;auml;rapparat&amp;laquo;. Doch nicht alle leiden unter dem System. F&amp;uuml;r die politische Elite und Touristen werden Einrichtungen vorgehalten, die durchaus westlichen Standards entsprechen. &amp;raquo;Es ist ein regelrechtes medizinisches Apartheid-System&amp;laquo;, kritisiert Carro. (&amp;#8230;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches &amp;Auml;rzteblatt, Ausgabe 38, 17.9.2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Februar beschlo&amp;szlig; der Kubanische Volkskongre&amp;szlig; das &amp;raquo;Gesetz zum Schutz der nationalen Unabh&amp;auml;ngigkeit und der Wirtschaft Kubas&amp;laquo;, das Dissidenten und unabh&amp;auml;ngige Journalisten mundtot machen soll. (&amp;#8230;) Reporter ohne Grenzen hat die Europ&amp;auml;ische Union aufgefordert, bei allen Verhandlungen mit Kuba dieser gravierenden Verschlechterung in Hinblick auf Meinungs- und Pressefreiheit Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reporter ohne Grenzen, Rundbrief Nr. 27, M&amp;auml;rz 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;raquo;Dunkle und verleumderische Desinformation&amp;laquo;	 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmend werden Kampagnen gegen Kuba mit der Lage der dortigen Menschenrechte begr&amp;uuml;ndet. So auch bei der IGfM	 	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang September erschien in der Frankfurter Rundschau (FR) ein vielsagender Beitrag zu Kuba. Unter dem Titel &amp;raquo;Sextouristen f&amp;uuml;llen Castros Kasse auf&amp;laquo; suggerierte die Autorin, die sozialistische Regierung in Havanna w&amp;uuml;rde (Kinder-) Prostitution tolerieren oder gar mit dem Ziel f&amp;ouml;rdern, an Devisen zu gelangen. Die These st&amp;uuml;tzte sich ma&amp;szlig;geblich auf ein Interview mit der in Miami/ USA ans&amp;auml;ssigen Exilkubanerin Laida Carro. Ihre Terminplanung in Deutschland oblag der &amp;raquo;Internationalen Gemeinschaft f&amp;uuml;r Menschenrechte&amp;laquo; (IGfM). Und die wu&amp;szlig;te, wie die Gespr&amp;auml;che zu inszenieren waren. Wenige Tage nach dem FR-Gespr&amp;auml;ch waren die Exilkubaner samt IGfM beim Deutschen &amp;Auml;rzteblatt in K&amp;ouml;ln zu Gast. Kernaussage in dessen anschlie&amp;szlig;endem Bericht: &amp;raquo;In Kuba herrscht ein regelrechtes medizinisches Apartheidsystem.&amp;laquo; W&amp;auml;hrend Laida Carro in dem FR-Artikel als Vorsitzende einer Gruppe namens &amp;raquo;Kubanisch-Amerikanische Frauenkoalition&amp;laquo; vorgestellt wird, posierte sie gegen&amp;uuml;ber dem &amp;Auml;rzteblatt lediglich als brave Medizinergattin. Tats&amp;auml;chlich setzt sie sich in ihrer Wahlheimat USA vor allem dagegen ein, da&amp;szlig; die Universit&amp;auml;t Miami trotz staatlicher Repressalien an Studienreisen nach Kuba festh&amp;auml;lt. Ein obskures Freiheitsverst&amp;auml;ndnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht das erste Mal, da&amp;szlig; die IGfM rechte ideologische Kampagnen unter dem Deckmantel des Menschenrechtsaktivismus verbarg. Bereits 1990 befa&amp;szlig;ten sich die Journalisten G&amp;uuml;nter Platzdasch und Rainer Fromm in einer investigativen Studie mit der Gruppe. Die Arbeit basierte sowohl auf umfangreichen Recherchen als auch auf den pers&amp;ouml;nlichen Erfahrungen, die Platzdasch in der Pressestelle der IGfM machte. Demnach sind bzw. waren in der Gruppe rechskonservative bis -extremistische Personen wie Otto von Habsburg, Konrad L&amp;ouml;w und Lothar Bossle aktiv. Aber auch Kriminelle und Neofaschisten seien in f&amp;uuml;hrenden IGfM-Positionen im Einsatz. Kontakte habe es demnach mit der NPD, den Republikanern, der totalitaristischen Mun-Sekte, vereinzelt auch mit den t&amp;uuml;rkischen Neofaschisten der &amp;raquo;Grauen W&amp;ouml;lfe&amp;laquo; und der CIA gegeben. Das ist wenig erstaunlich, beachtet man die historischen Hintergr&amp;uuml;nde der Gruppe. Bei ihren historischen Recherchen fanden Platzdasch und Fromm heraus, da&amp;szlig; die IGfM 1972 unter starkem ideologischen Einflu&amp;szlig; einer ehemals Hitler-treuen russischen Organisation gegr&amp;uuml;ndet worden war: dem &amp;raquo;Bund russischer Solidaristen&amp;laquo; (ROWS, sp&amp;auml;ter in NTS umbenannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der mehr als dubiosen Machenschaften der IGfM haben immer wieder f&amp;uuml;hrende Mitglieder wie Cornelia Gerstenmaier, der Staatsrechtler Martin Kriele und der sowjetische Dissident Wladimir Bukowski die Gruppe verlassen. Ende 1987 verurteilte die 42. Generalversammlung der Vereinten Nationen &amp;raquo;die sogenannte Internationale Gesellschaft f&amp;uuml;r Menschenrechte&amp;laquo; sogar als &amp;raquo;Agenten&amp;laquo; des s&amp;uuml;dafrikanischen Rassistenregimes &amp;raquo;scharf&amp;laquo; wegen &amp;raquo;dunkler und verleumderischer Desinformationskampagnen&amp;laquo;. Die schon damals entlarvte Propagandaarbeit der IGfM dauert ungehindert an: Wie auf einer Konferenz der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung am 30. September bekannt wurde, beabsichtigen der Unionsabgeordneten Klaus-J&amp;uuml;rgen Hedrich und der SPD-Mann Markus Meckel den gemeinsamen Aufbau eines internationalen Netzwerks, um &amp;raquo;Aufmerksamkeit f&amp;uuml;r die Lage von politischen Gefangenen auf Kuba zu wecken und deren Familien humanit&amp;auml;re Hilfe&amp;laquo; zukommen zu lassen. Die Aktion soll &amp;raquo;mit &amp;auml;hnlichen Projekten in Europa und Lateinamerika insbesondere mit der Organisation der Christdemokraten Amerikas (ODCA) abgestimmt und vernetzt werden&amp;laquo;. In der schriftlichen Begr&amp;uuml;ndung beziehen sich auch Hedrich und Meckel ma&amp;szlig;geblich auf eine Quelle: die IGfM.</description>
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    <title>Herrenloser Blog</title> 
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    <description>Ich bin ein herrenloser Blog! Aufgewachsen bin ich bei &lt;a href=&quot;http://www.splinder.it&quot;&gt;http://www.splinder.it&lt;/a&gt;, gelieb&amp;auml;ugelt hatte ich auch mit &lt;a href=&quot;http://www.fotolog.net&quot;&gt;http://www.fotolog.net&lt;/a&gt;, schliesslich versuchte ich mein Gl&amp;uuml;ck gar bei &lt;a href=&quot;http://jugendserver.spinnenwerk.de/spinnix/&quot;&gt;http://jugendserver.spinnenwerk.de/spinnix/&lt;/a&gt; und nun bin ich seit heute probeweise auf twoday. Ob 5MB reichen trotz so manchem Bild? Ich hoff, ich muss nicht bald wieder weiterziehen... Vom Spinnenwerk fl&amp;uuml;chtete ich &amp;uuml;brigens vor Impressums-Abmahnwahn-Paranoia, twoday ist wenigstens .at, wenn nicht eh .net, hoffich.&lt;br /&gt;
Gibts sonst noch so herzzerreissend herrenlose Blogs??</description>
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